
Die in Freiburg geborene Sopranistin Lydia Teuscher hat sich schon während ihres Studiums mit ihrer klaren, sauber geführten Stimme und ihren virtuosen Koloraturen und breigefächertem Repertoire im Konzert und Opernbetrieb etabliert.
Das selbst in der Höhe berührende Pianissimo wird immer wieder in den Kritiken hervorgehoben. Sie war zunächst als lyrischer Sopran an der Semperoper in Dresden verpflichtet, wo sie Gretel (Hänsel und Gretel), Pamina (Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro), Ännchen (Der Freischütz) und Valencienne (Die lustige Witwe) verkörperte. 2009 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Inghino in Pfitzners Oper Palestrina und trat dort als Pamina auf. Seither ist sie weltweit gefragt.
Sie war war Gast am Opernhaus Zürich, am Moskauer Bolschoi-Theater, an der Staatsoper unter den Linden, bei der Mozartwoche Salzburg, bei den Festivals in Glyndebourne und Aix-en-Provence, im New Yorker Lincoln Center und im Hyogo Performing Arts Center in Japan. Vor der Pandemie gab Lydia Teuscher mit den Violons du Roy unter der Leitung von Bernard Labadie mit Bachs h-Moll-Messe ihr Debutkonzert in der Carnegie Hall in New York. Zu ihren Engagements in jüngster Zeit gehören Aufführungen in der Partie der Caliste in Telemanns Pastorelle en musique mit dem Ensemble 1700 unter der Leitung der Dirigentin Dorothee Oberlinger im Schlosstheater Potsdam,Innsbruck und im Markgräfl. Opernhaus Bayreuth. Es folgten Haydns `Die Jahreszeiten“ mit der Tapiola Sinfonietta unter Matthew Halls und dem Netherlands Radio Filharmonisch Orkest unter Leitung von Jan Willem de Vriend sowie Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne unter Diego Fasolis. Zudem sang sie die Titelpartie in Schuberts „Alfonso und Estrella“ in halb-szenischen Aufführungen mit dem Helsinki Baroque Orchestra unter Aapo Häkkinen in Helsinki und Budapest.
Mit der Philharmonia Zürich am dortigen Opernhaus sang sie das Ännchen und eine Arte Produktion von Brahms `ein Deutsches Requiem´ unter der Leitung von Gianandrea Noseda. 2022 debütierte Lydia Teuscher beim BRSO mit Arien von Mozart und Mendelssohn unter der Leitung von Giovanni Antonini, gefolgt vom Openair Konzert des BRSO Klassik am Odeonsplatz mit dem Sopransolo von Verdís Quattro Pizzi Sacri mit Christian Thielemann. Im Februar 2024 verkörperte sie die Rolle der Eudoxia in einer Neu- und CD Produktion von Telemanns Oper `Sieg der Schönheit´ in Magdeburg unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter mit der Akademie für alte Musik Berlin gefolgt von Bach´s Johannespassion mit Trevor Pinnock und dem Concertgebowe Orkest in Amsterdam.
Als Konzertsängerin mit weltweiten Verpflichtungen legt die Sopranistin neben den Solopartien in den Werken von Bach und Händel, Liedern und Arien von Haydn und Mozart sowie der Romantik ihren Fokus zunehmend auf das 20. Jahrhundert. Hier gehören die Kompositionen von Mahler, Schönberg, und Kurtág zu ihrem Repertoire. In ihren Rezitals, die Lydia Teuscher in alle bedeutenden Kammermusikzentren führen, zählen Roger Vignole, Juliane Ruf, Angela Hewlett, Graham Johnson und das Münchner Streichquartett zu ihren künstlerischen Partnern.
Auf CD und DVD ist die Sopranistin mit Werken von der Frührenaissance bis zur Moderne vertreten. Seit einigen Jahren widmet sie sich begeistert auch dem Unterrichten und gibt Meisterklassen
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lydia-teuscher.com